Unser komplettes Rudel
Suki – M's Dorie
Suki ist die Chefin. Die Mama. Die Seitenbetreiberin. Und sie weiß das ganz genau.
Ihr Lebensmotto ist denkbar einfach: Fressen ist Programm. Immer, überall und am liebsten sofort. Dabei will sie eigentlich nichts lieber, als zu gefallen – und das kann sie auch. Denn Suki ist absolut salonfähig: Sie weiß sich zu benehmen und stolziert mit einer Eleganz durch die Stadt, die manch einem Zweibeiner gut zu Gesicht stehen würde. Nach dem Besuch bei der Lieblings-Groomerin blüht sie regelrecht auf und genießt jede Minute ihrer Wellnessbehandlung, bzw. der Folgen daraus – eine Dame hat schließlich Standards.
Zu Hause zeigt sich dann das andere Gesicht: Suki liegt am liebsten auf dem Rücken in der Sonne und schaut einen dabei mit einem Blick an, der irgendwo zwischen entrückt und leicht verstörend liegt – der klassische Psycho-Cocker-Blick. Manchmal ist sie etwas brummelig, gerne auch mal herrlich durchgeknallt, aber immer liebevoll, kuschelig und fürsorglich.
Gehorchen kann Suki hervorragend – wenn sie will. Denn auch bei ihr tritt gelegentlich jene mysteriöse temporäre Taubheit auf, die offenbar in der Familie liegt. Hundeschule mag sie übrigens gar nicht, obwohl sie ihren Trainer abgöttisch liebt. Ein Widerspruch? Nicht für Suki.
Wo Suki wirklich glänzt, ist im Umgang mit Menschen. Selbstbewusst und einfühlsam zugleich besucht sie das Heim für geistig und körperlich schwer- und mehrfachbehinderte Menschen und findet dort zu jedem einzelnen Bewohner einen erstaunlich schnellen und innigen Zugang. Eine Gabe, die nicht selbstverständlich ist und die sie ganz besonders macht.
Ansonsten? Liebt Suki Autofahren und beschäftigt sich am allerliebsten mit zwei Dingen: Unsinn mit ihren Töchtern anstellen – und schlafen. Am besten beides abwechselnd.
Yuna – Always the first von den Isarwiesen
Ihr Name ist Programm: Yuna ist die allererste Lady unserer Zuchtstätte „von den Isarwiesen“ – und genau deshalb trägt sie den Wurfnamen Always the first. Eine Premiere, die man nicht so schnell vergisst.
Sie ist eine waschechte Bayerin: gemütlich, ein bisschen faul und dabei so charmant, dass man ihr einfach nichts übel nehmen kann. Anfangs noch etwas zurückhaltend, hat sich Yuna schnell zu einer verspielten kleinen Persönlichkeit entwickelt, die vor allem eines will – gefallen.
Wenn wir nach Hause kommen, begrüßt sie uns mit ihrem ganz eigenen Begrüßungskonzert: laut, enthusiastisch und nicht zu überhören. Überhaupt unterhält sie sich gerne mit uns – bellend, versteht sich.
Ihr Lebensmotto? „Immer hungrig!“ Verfressen bis in die Schwanzspitze, entgeht ihr kein Leckerli und keine unbeaufsichtigte Mahlzeit. Diese Energie investiert sie dann wahlweise in das kunstvolle Zerlegen von Kuscheltieren oder in ambitionierte Grabungsprojekte im Garten – tiefe Löcher sind ihre Spezialität.
Dabei ist Yuna die größte Schmusebacke, die man sich vorstellen kann. Am liebsten liegt sie mitten im Weg, einfach weil sie dabei sein will und unsere Nähe sucht. Egal wohin man geht – sie ist schon da.
Nebenbei hat sie ein ausgeprägtes Talent für das Entwenden von Hausschuhen entwickelt. Und als wäre das nicht genug, darf sich unsere erste Lady mit Fug und Recht unangefochtene Weltmeisterin im Sockenziehen nennen – ein Titel, den sie täglich mit vollem Einsatz verteidigt.
Coco – Amira von den Isarwiesen
Coco ist unsere Drittgeborene – ein kleiner entdeckungsfreudiger Haudrauf, immer mit der Nase vorne dran. Was es auch zu erkunden gibt: Coco ist schon da, mittendrin statt nur dabei.
Sie ist unsere kleine Prinzessin, und das weiß sie auch. Morgens besonders anhänglich, startet sie am liebsten mit einer ausgiebigen Kuschelrunde in den Tag. Sensibel und einfühlsam, hat sie die anderen immer im Blick – eine stille Beobachterin mit großem Herz.
Dabei will Coco nichts lieber, als zu gefallen. Nur vergisst sie das gelegentlich – vor allem dann, wenn ein ahnungsloser Fußgänger am Grundstück vorbeiläuft. Dann legt sich eine mysteriöse temporäre Taubheit über unsere kleine Prinzessin, und kein „Aus!“ der Welt dringt mehr durch.
Überhaupt hat Coco Flausen im Kopf. Im Garten betreibt sie ambitionierte Tunnelbauprojekte – vermutlich auf der Suche nach Gold oder Öl, gefunden hat sie bisher allerdings nur Wurzeln und Regenwürmer. Wenn sie gerade keine Großbaustelle betreibt, sucht und findet sie Kleidungsstücke aller Art, mit denen sie dann ausgiebig und stolz durch die Gegend trabt.
Mit ihren Schwestern wird gerne und herzhaft gerauft – manchmal etwas grober, als den anderen lieb ist. Aber so ist das eben unter Geschwistern. Und wenn dann mal Ruhe einkehrt und kein Blödsinn mehr auf der Tagesordnung steht, widmet sich Coco ausgiebig und hingebungsvoll ihrer Fellpflege. Denn eine Prinzessin muss schließlich immer gut aussehen.
Plü – Aurelia von den Isarwiesen
Plü ist ein gerne gesehener Gast in unserem Haus. Wenn sie da ist, wird getobt, gespielt und gerauft – am liebsten mit ihren Schwestern, bis alle zusammen glücklich und erschöpft in einen Haufen fallen.
Eine Sache muss man allerdings wissen: Plü gibt es nicht in sauber. Selbst zwei Minuten nach der gründlichsten Fellpflege ist sie wieder von Kopf bis Pfote eingedreckt. Dreck zieht sie magisch an – und sie ihn offenbar auch. Jede Pfütze, jede Matschstelle, jede erdige Ecke wird gefunden und ausgiebig bewälzt. Und wenn es mal kein Dreck ist, dann ist es Wasser – denn Plü ist eine echte Wasserratte. Ob Bach, Pfütze oder Hundepool: Wo es nass ist, ist Plü nicht weit. Dass sie danach natürlich erst recht nicht sauber ist, versteht sich von selbst. Es ist eine Begabung.
Anfangs war Plü durchaus launisch, stur und eigensinnig – Regeln? Kannte sie nicht, wollte sie nicht, brauchte sie nicht. Doch inzwischen lernt sie immer besser zu schätzen, dass es sich lohnt, durch Gehorsam zu gefallen. Ein Fortschritt, auf den wir stolz sind – auch wenn es noch der eine oder andere Rückfall kommt.
Denn im Herzen ist Plü die Liebste: anhänglich, liebevoll und fürsorglich, immer mittendrin und nie am Rand. Beim Kuscheln ist sie stets die Erste – ähnlich wie beim Futtern, denn verfressen ist sie natürlich auch. Dabei tapst sie etwas tollpatschig durchs Leben und tritt dabei zuverlässig in jedes Fettnäpfchen, das sich ihr bietet.
Und dann wäre da noch die große Rivalität: Gemeinsam mit Coco kämpft Plü leidenschaftlich um den Titel im Sockenziehen – ein Duell, das Weltmeisterin Yuna bisher gelassen von ihrem Thron aus beobachtet.
Heute durfte nach einem langen, abwechslungsreichen, glücklichen und zufriedenen Leben
unsere geliebte
Rudelführerin
Ronja
Cosi vom Wanderpfad
den Weg über die Regenbogenbrücke gehen.
22.7.2009 – 26.1.2026
Ronja war unsere Aufpasserin, unsere gute Seele, unsere treue Begleiterin.
Ronja war wohlerzogen, stur, liebevoll, treu, verspielt, witzig, sonnensüchtig, gemütlich, aktiv und so vieles mehr…
Jeder von uns hat tausend Eindrücke im Herzen, wenn er an Ronja denkt.
Sie hat jeden von uns beschützt, ohne Rücksicht auf sich selbst. Sie hat uns mit einem Grinsen im Gesicht verarscht und damit zum Lachen gebracht, getröstet, gestärkt. Sie hatte immer einen scherzhaften Schabernack bereit und uns augenzwinkernd herausgefordert.
Ronja durfte unsere Cocker-Welpen erleben und auch erziehen. Ronja hat uns klar gezeigt, wen sie mochte und wen nicht. Und sie lag nie falsch.
Selbst wenn Ronja nur in ihrem Nestchen geschlafen hat, hatte sie den Raum mit ihrer Präsenz erfüllt.
Ihr fröhliches Gebell und ihr Getrappel werden fehlen.
Ronja, wir alle werden Dich immer im Herzen tragen!
Ruhe in Frieden, kleiner Dackel.
In tiefer Trauer,
Tanja, Heiko, Nils, Lukas, Josefine, Mia
und
Sunny, Vicky, Suki, Yuna, Coco
und
Kater Gizmo

Sunny – Möpmöp – Sunnshine
In Erinnerung an Sunny 30. Juli 2010 – 6. März 2026
Am 6. März 2026 durfte unsere geliebte Sunny, ein Jack-Russell-Mops-Mix, friedlich über die Regenbogenbrücke gehen. Fast 16 Jahre hat sie unser Leben bereichert – und hinterlässt eine Lücke, die sich nicht füllen lässt.
Ein Herz, das gefallen wollte Sunny war eine durch und durch freundliche Seele. Sie wollte es jedem Menschen recht machen, alle für sich gewinnen – und das gelang ihr mühelos. Gleichzeitig trug sie eine stille, eigensinnige Seite in sich. Sie brauchte nicht die große Bühne, drängte sich nie in den Mittelpunkt. Aber wenn sie sich an uns kuschelte und gestreichelt werden wollte, dann war die Welt für einen Moment ganz einfach und ganz heil.
Sunny und Ronja Lange Zeit beanspruchte Sunny die Rolle der Rudelchefin für sich – und fand doch ihren Frieden als Nummer zwei hinter Ronja. Die beiden waren ein eingespieltes Gespann. Als Ronja von uns ging, war Sunny nicht mehr dieselbe. Man spürte, wie sehr sie ihre Gefährtin vermisste, wie tief der Verlust sie traf. Fertig wurde sie damit kaum.
Der letzte Weg Nur 40 Tage nach Ronja hat eine kurze, schwere Krankheit Sunny den letzten Anstoß gegeben, ihrer Freundin zu folgen. Vielleicht wollte sie einfach nicht mehr ohne sie sein.
Wir vermissen Dich, kleine Sunny. Run free und ohne Sorgen – Ronja wartet schon auf Dich.